Das Zahlenexperiment
Die Idee , die hinter
meiner – der Chiren Net - Methode steht, besteht darin vollkommen
unterschiedliche Ansätze zu verbinden. Zahlenmystik ist eine philosophische
Disziplin , die sehr alt ist und in vielen verschiedenen Religionen vorkommt.
Es gibt die christliche Mystik , genauso wie islamische Mystik , dazu die
bekannte jüdische Kabbala. Viele alte Hochkulturen haben sich mit Zahlen
beschäftigt. Alle diesen weltanschaulichen Richtungen haben in den Zahlen mehr
gesehen als bloß einen Wert in einer Rechnung .
Die heutige Numerologie
geht auf Pythagoras zurück , der der früheste griechische Philosoph ist und
etwa 600 v. Chr gelebt hat. 300 Jahre später hat Platon ein ganz berühmtes
Gleichnis von der Situation der Menschen in dieser Welt gebraucht – das
sogenannte Höhlengleichnis. Kurz zusammengefasst beschreibt es die Menschen so
, daß sie in einer Höhle gefesselt sind , und zwar so, daß sie ihren Blick nur
auf eine Wand richten können . Hinter den Menschen ist ein Feuer vor dem Dinge
hin und her getragen werden. Die Dinge werfen Schatten auf die Wand . Wir
Menschen sehen nur die Schatten , nicht die Dinge selbst. Diese Dinge selbst
sind Ideen , die irgendwie in der wirklichen Realität existieren . Ich sage ,
diese Ideen sind die Zahlen.
Ungefähr 2200 Jahre
später kommt ein Mann daher , und behauptet , es gäbe so etwas wie ein
gemeinsames – er nannte es kollektives – Unterbewusstsein . Dieser Mann war
einer der Väter der Psychoanalyse. Er hieß C.G. Jung . In diesem kollektiven
Unterbewusstsein sollen Archetypen existieren , die die Grundzüge des
menschlichen Verhaltens wiedergeben . Ich sage , diese Archetypen sind die
Zahlen.
Ungefähr zur selben Zeit
wie C.G. Jung erlebte die Physik eine Revolution . Einstein veröffentlicht
seine Relativitätstheorie. Etwa gleichzeitig kommt auch eine andere Disziplin
der Physik auf , die Quantenmechanik heißt. Die Quantenmechanik bezieht sich
auf den subatomaren Raum und der Laie stellt zunächst verwundert fest , daß
wenn man Materie immer weiter verhackt und man immer kleinere Teile betrachtet
, letztendlich Wellen und ganz merkwürdige Teilchen übrig bleiben, die sich
überhaupt nicht mehr so verhalten , wie der gesunden Menschenverstand sich das
von Materie vorstellt. Die Quantenmechanik ist sehr gut untersucht , aber das
Theoriegebäude ist so komplex , daß es in seiner Gänze heute noch nicht
verstanden ist.
David Deutsch hat das
Buch „ Die Physik der Welterkenntnis“ geschrieben , in dem er versucht
klarzumachen , daß es parallele Universen gibt. Das Formelwerk der
Quantentheorie lässt das ohne weiteres zu und damit widerspricht diese Idee
nicht der Physik. Das Experiment , daß in dem Buch beschrieben wird ,
funktioniert so , daß man Laserlicht durch zwei Schlitze laufen lässt und auf
einen Schirm gibt. Es entstehen zwei helle Bereiche auf dem Schirm . Das war ja
auch zu erwarten .

Im zweiten Schritt nimmt
man 4 Schlitze . Man sollte nun erwarten , daß nun auch 4 helle Bereiche
entstehen . Das passiert jedoch nicht , sondern es entstehen 2 helle und 2
halbhelle Bereiche . Das Experiment ist so bestätigt . Man braucht jetzt nur 2
Schlitze wieder zu verschließen , so daß kein Licht durchkommt und das vorige
Ergebnis stellt sich wieder ein. Was auch immer diesen Effekt physikalisch
verursacht , es verhält sich genauso wie das Licht. David Deutsch schließt aus
diesem Experiment auf die Existenz von „Schatten-Photonen aus einem parallelen
Universum.“ Das ist umstritten . Nicht umstritten ist das Experiment mit diesem
Resultat als solches .
Denken wir doch mal
anders über dieses Experiment nach . Was hat sich geändert ?
Es hat sich nur die Anzahl der Schlitze geändert . Eine Zahl ist anders und das wirkt sich nachweislich physikalisch auf das Bild auf dem Schirm aus . Wie weiß ich nicht , aber dieser Effekt ist bestätigt. Nun erinnern wir uns an den alten Platon und stellen uns vor , wir wären winzig klein und zwischen den Schlitzen und dem Schirm . Es gibt dann keinen Unterschied zum Höhlengleichnis ? ...und die Idee ist die Zahl , die sich ändert.