Lebensplan
Phase 6 ( Pubertät / Adoleszenz)
Lebensplan
Schon die alten Griechen haben damit begonnen , Zahlen neben ihren Wert eine inhaltliche Komponente zuzusprechen . Man ordnete den Zahlen Begriffe zu. Das sind die Grundbedeutungen der Zahlen , die sich im Verlaufe des gesamten Textes nicht mehr ändern.
Der Name ist so zusagend eine Historie bereits einmal gespielter Aufgaben.
Numerologisch berechnet man das so : Jeder Buchstabe im Geburtsnamen wird eine Zahl zugeordnet und zwar nach der FOX-Tabelle :
A J S = 1
B K T = 2
C L U = 3
D M V = 4
E N W = 5
F O X = 6
G P Y = 7
H Q Z = 8
I R = 9
Nun schreibt man auf , wie oft mal die Zahlen im Namen vorkommen . Eine mögliche Liste sieht so aus :
1: 3x 4:2x 7:0x
2: 0x 5:6x 8: 1x
3: 2x 6:1x 9: 2x
Das zeigt die Anzahl an schon in dieses Leben mitgebrachte Skills . In diesem Beispiel wäre die Eigenschaften des Pioniers (1) 3x vorhandenen wobei die des Manager (8) weniger nämlich nur 1x vorhanden ist.
In den Skills , die mit 0x zu Buche schlagen , haben Sie noch keine Erfahrung . Da das irdische Leben aus Sicht der Numerologie ein Prozess der Vervollkommnung ist , macht es Sinn zu sagen , wenn Skills nicht vorhanden sind , ist es wahrscheinlich , daß Sie mit der Absicht in dieses Leben gekommen sind , diese Skills zu erwerben .
Der Life Path wird berechnet , in dem man alle Ziffern des Geburtsdatum
addiert, wobei man das 4 vierstellig nimmt und dann anschließend solange die
Quersumme zieht , bis eine einstellige Zahl dabei herauskommt.
Der Mensch wird grundsätzlich von 2 Parametern bestimmt. Die Dinge , die
angeboren sind und jene die durch Umwelt auf ihn herangetragen werden. Der Life
Path beschreibt , wie die Umgebung ist. Nun ist es so, daß am Anfang des Lebens
der Mensch fast ausschließlich durch die Umgebung geprägt wird , da er noch
keine Kompetenzen in seinen Talenten hat. Das führt zu der Aussage , daß die
Fähigkeiten des Life Path von Geburt an vorhanden sind , aber eben gerade nicht
die angeborenen Fahigkeiten darstellt.
Die Umgebung dient dazu , einen bestimmten Skill zu erwerben .
Wenn der Life Path gleich 1 ist, möchten Sie im Leben den Skill Unabhängigkeit erwerben. Analog sind alle anderen Life Paths zu verstehen.
Nun kann man die Zahl des Life Paths in die Grundtypen nach Riemann einteilen. Dadurch ergibt sich eine Grundprägung .
(0-1. Lebensjahr)
In der pränatalen Phase wird auch schon Einfluß auf den späteren Charakter des Kindes genommen und natürlich erst recht durch den Geburtsvorgang . Das Baby ist in dieser Phase vollkommen wehrlos und hilflos . Es sollte lernen , daß es trotzdem überleben kann , in dem sich vollkommen passiv darauf verlässt, daß alles für es getan wird. Es hat absolut keine andere Chance als sich fallen zu lassen . Hier wird der Grundstein für spätere Fähigkeit gelegt , sich hinzugeben. Wenn das gut läuft , kann der Mensch sich später auch fallen lassen und sich hingeben. Allgemeiner ausgedrückt lernt der Mensch hier die Grundlagen für den Nähetypen.
Wenn der Mensch aber mit dieser notgedrungen Passivität das Baby kann noch nichts anderes schlechte Erfahrungen macht , ist diese Entwicklung gestört . Damit werden die Grundlagen für entgegengesetzten Typen gelegt , dem Distanztyp . Es kann auch andere Gründe geben , warum diese erste Phase schief geht , z.B. wenn das Kind in dieser Phase , die ja schon im Mutterleib beginnt , einer hohen Geräuschkulisse ausgesetzt ist . Die Grundlage , das sogenannte Urvertrauen sich passiv fallen lassen und trotzdem seine Vitalinteressen erfüllt zu bekommen hat sich also nicht eingestellt .
Eine Störung dieser
Entwicklung liegt dann vor , wenn der Life Path so gestaltet ist , daß sich ein
Distanztyp entwickeln soll.
(1-2. Lebensjahr)
Das Kind beginnt langsam aktiv Wünsche zu äußern . Es hat z.B. Hunger und schreit . Es muß jetzt nicht mehr darauf hoffen , daß die Mutter schon erkennt , daß es was zu essen braucht , sondern es kann aktiv auf diese Wünsche aufmerksam machen . Für die Entwicklung des Kindes ist ganz wichtig , wie erfolgreich es das tut. Es kann nun sein , daß die Mutter sofort angerannt kommt , wenn das Kind sich irgendwie äußert . Es kann aber viele Gründe geben , warum ein Baby schreit und wenn die Mutter immer schließt , das Kind hat Hunger und gibt ihm die Flasche , ist das Kind nicht wirklich erfolgreich , weil es nicht immer das bekommt , was es will . Vielleicht wollte es auch nur mal auf den Arm genommen werden . Der umgekehrte Fall ist genauso möglich . Die Mutter lässt das Kind einfach schreien , aus welchen Gründen auch immer . Auch dann ist das Kind nicht erfolgreich .
Ein
weiteres Problem kann , daß das Kleinkind in diesem Alter viele
Kinderkrankheiten hatte . Gegen diese Unannehmlichkeiten hilft das Schreien
eher wenig und die Mutter konnte auch nichts machen . Die Bedürfnisse konnten
durch Aktivität nicht befriedigt werden .
Die absolute Abhängigkeit von der Mutter und von den anderen Umstände das Baby kann es nicht aktiv wird stark erlebt . Wenn es gut läuft , entwickeln das Baby in dieser Phase die Fähigkeit , sich seine Vitalbedürfnisse zu befriedigen , die sich von denen der Mutter unterscheiden . In dieser Phase wird die Grundlage für die Entwicklung des Ichs gelegt . Läuft diese Phase ohne Störung ab , entwickelt sich ein starkes Ego . Das ist normalerweise die Entwicklung zum Distanztypen .
Gibt es Störungen, dann hat das Kind nicht gelernt , sich seine Bedürfnisse zu erfüllen und das bleibt im ganzen Leben so. Es wird sich ein Nähetyp entwickeln , der sich altruistisch um andere kümmert..
Eine Störung dieser Entwicklung liegt dann vor , wenn der Life Path also die Umgebung so gestaltet ist , daß sich ein Nähetyp entwickeln soll.
(2-4. Lebensjahr)
In Phase 2 konnte das Kind zwar bereits auf Wünsche aufmerksam machen , konnte sich diese aber noch nicht selbst erfüllen . In dieser Phase 3 (2-4 Lebensjahr) kann es das zum ersten Mal. Durch das erste Krabbeln zum Beispiel erforscht das Kind nun seine Umwelt. Dabei ist es dann auch erstmals Gefahr ausgesetzt . Das Gehenlernen bedeutet zwischendurch auch mal hinzufallen . Trotzdem soll das Kind lernen , Risiken einzugehen und sich auszuprobieren. Wenn nun die Eltern zu treusorgend sind und dieses Ausprobieren unterbinden , wird das zu einem Problem. Sie stellen zum Beispiel Regeln auf , die das Kind befolgen soll. Das Kind ist noch nicht in der Lage zwischen sinnvollen und sinnlosen Vorschriften zu unterscheiden. Je strenger diese Regeln sind , desto weniger hat das Kind die Möglichkeit, die Gefahr kennen zulernen, weil ihm die Regeln verbieten , sich in Situationen zu begeben , die Gefahr bedeuten könnten . Gefahren eingehen ist Grundlage für einen Wechsler flexibles Handeln die jetzt gelegt wird.
Je mehr man dem Kind die Entscheidung abnimmt , ob es richtig oder falsch , gefährlich oder nicht gefährlich ist , desto weniger ist es in der Lage , spontan eine Situation einzuschätzen . Die Regel sagt ja oder nein , nicht die Gefahrenlage in der Situation. Das führt dazu , daß diese Menschen ihr Leben lang davon überzeugt sind , daß es Dinge gibt , die immer richtig sind und nur auf den Einzelfall angewendet werden müssen . Man isst mit Messer und Gabel , weil das eben so ist. Eher zu strenge Regeln so wenig austesten der eigenen Möglichkeiten ist eine Störung , die zu einem Dauertypen führt .
Es gibt natürlich auch sinnvolle Regeln. Auch von Nachteil ist nämlich , wenn die Eltern in dieser Phase überhaupt keine Regeln aufstellen . Die Sauberkeitserziehung ist dafür ein Beispiel. Das Kind kennt lernt dann nicht über die Situation hinaus zu allgemeinern. Ich fasse auf die Herdplatte und das tut weh. Die Eltern hätten eine sinnvolle Regel aufstellen können , daß auf die Herdplatte fassen falsch ist. Tun sie das nicht, muß das Kind immer selbst herausfinden, ob das weh tut. Und vielleicht lernt es das nicht beim ersten Mal. Diese Menschen müssen alle Erfahrungen selbst machen Second-hand-Weisheiten sind nichts für sie ihr Leben lang nicht. Also wenn diese Phase erfolgreich verläuft , lernt das Baby Gefahren abzuschätzen .
Auch die Unstitte vom Versuch die Trotzphase , die auch diese Zeit umfasst , zu brechen , führt zu einem Dauertypen.
Eine Störung dieser Entwicklung liegt dann vor , wenn der Life Path also die Umgebung so gestaltet ist , daß sich ein Dauertyp entwickeln soll.
(4-7 Lebensjahr)
Bis hierhin lebt das Kind in einer magischen Welt. Nun wird es erstmals mit der Welt der Wirklichkeit konfrontiert. Diese beiden Welten haben einen großen Unterschied : In der wirklichen Welt haben Handlungen Konsequenzen . Kann es manchmal sinnvoll sein aufgrund der Konsequenzen einen Wunsch nicht auszuleben ?
Einfaches Beispiel : Jeden morgen aufzustehen , um zur Arbeit zu gehen , ist manchmal lästig. Der erste Impuls ist vielleicht, weiter zu pennen . Ich kann mir aber überlegen , daß ich meinen Job verlieren könnte und damit kein Geld habe , was ein größeres Übel wäre, als jetzt aufzustehen . Ich bin erwachsen und kann die Konsequenzen abschätzen . Das kann das Kind noch nicht und den ersten Schritt , diese Konsequenzen abzuschätzen , passiert in Phase 4. Das Wichtige ist, das Kind lernt komplexe Zusammenhänge durch Beobachten . Handlung und daraus folgendes Resultat.
Aber es gibt mögliche Störungen :
Die beobachteten Resultaten sind nicht erstrebenswert und funktionieren nicht als Vorbilder für die weitere Entwicklung . Die Erwachsenen leben dem Kind keine Rollen vor, die es für sich übernehmen möchte.
Man berechnet es , in dem aus dem Geburtsnamen nur die Vokale addiert und Quersumme zieht.
Diese Zahl gibt Auskunft über unser Selbstbild , das sich von einem objektiven Bild unterscheiden kann . Dieses ist nicht von Geburt an vorhanden , sondern es entwickelt sich erst in 3. Phase , wenn das Kind ein Ich-Verständnis bekommt.
Die 3. Phase ist jene , in dem das Kind lernt , sich ausprobieren und dabei wird es erstmals mit Verboten und Geboten konfrontiert . Dadurch entwickelt sich im Kind ein Verständnis von Gut und Böse . Was hält das Kind für richtig ?
Wenn das Soul Urge eine 1 ist , findet das Kind Unabhängigkeit als wichtigste , da es eine uneingeschränkt richtige Eigenschaft ist. Das Kind will nun sein Leben lang ein gutes Kind sein und trifft alle Entscheidung so, daß es sich möglichst richtig verhält und immer z.B. die Unabhängigkeit einem anderen Wert vorziehen.
Nun sollte man die Zahl des Soul Urges in die Grundtypen nach Riemann einsortieren.
Ist das Soul Urge ein bestimmter Typ, ist jeweils folgendes Verhalten richtig :
Nähetyp : kontaktfreudig, gefühlvoll,
kompromissbereit
Wechsler :
wagemutig, impulsiv , flexibel
Aus dem Soul Urge ergeben die Dinge , die der Mensch
als richtig empfindet und damit auch die Dinge, die er nicht mag. Am besten
kann man das Soul Urge dadurch nachvollziehen, wenn man sich überlegt , welche
Dinge einem im Berufsleben besonders auf die Nerven gehen.
Aus der Einordnung der Zahl des Soul Urges in das
komplette Thomann-Riemann-Kreuz ergibt sich , welche Stressfaktor der Mensch
hauptsächlich hat, also was ihn so richtig nervt.
Nähe-Dauer-Typ :
·
Unzuverlässigkeit
·
Streit
·
Oberflächlichkeit
·
mangelnde
Wertschätzung anderer Personen
· Spontane, wechselnde und unvorhersagbare Aufgaben
Distanz-Wechsler Typ:
·
Bevormundung
·
enge
Kompetenzspielräume
·
Routineaufgaben
·
Aufgaben von geringer
Bedeutung
· mangelnde Wertschätzung der Leistung
Nähe-Wechsler Typ :
·
Statische
·
Abläufe
·
Detailverliebtheit
·
Unflexibilität
·
Bürokratie
·
Langeweile
·
Routineaufgaben
· Forderung nach Strukturen
Distanz-Dauer-Typ :
·
gravierende
Veränderungen
·
spontane und nicht
fundierte Entscheidungen
·
Unpünktlichkeit
· emotionale Argumente
In diesem Zusammenhang ist es wichtig , den Begriff der Wahrnehmungsfilter zu erklären . Zwei Menschen gehen ins Kino und schauen sich einen Film an. Hinterher unterhalten sie sich über den Film . Es kommt dann vor , daß man als neutraler Beobachter den Eindruck bekommt, als hätte die beiden zwei völlig unterschiedliche Filme gesehen . Und das liegt u.a. daran , daß die Menschen auf unterschiedliche Dinge achten und ihnen wichtig erscheinen. Ob diese Wahrnehmungsfilter angeboren oder anerzogen sind , weis ich nicht.
Aus der Einordnung der Zahl des Soul Urges in das komplette Thomann-Riemann-Kreuz ergibt sich , welchen Wahrnehmungsfilter der Mensch hauptsächlich hat.
Nähe-Dauer-Typ : ( 2 , 6 )
Dieser Typ hat den Wahrnehmungsfilter , das er vor allem auf die Beziehungsaussage achtet. Was sagt etwas über die Beziehung zum gegenüber aus ?
Man nennt diesen Typ den Teamspieler .
Distanz-Wechsler Typ: ( 1 , 8 )
Dieser Wahrnehmungsfilter bewirkt , daß man alles als einen Appell versteht. Was enthält etwas an Handlungsanweisungen für mich ?
Man nennt diesen Typ den Wettkämpfer.
Nähe-Wechsler Typ (3 , 5) :
Dieser Wahrnehmungsfilter bewirkt , daß man versucht herauszuhören , was der andere von sich preisgibt .
Man nennt diesen Typ den Chaoten.
Distanz-Dauer-Typ (4 , 7) :
Dieser Wahrnehmungsfilter bewirkt , daß man sich hauptsächlich auf Zahlen, Daten und Fakten konzentriert. Nur das Faktum , nicht die Emotion , ist interessant.
Man nennt diesen Typ den 150%
Jede Nachricht hat eine dieser 4 Wahrnehmungsebene. In der 3. Phase kommt es erstmal zur verbalen Kommunikation. Das Kind bekommt Anweisungen . (Wettkämpfer , Appellorientiert) . Dem Kind werden auch einfache Fakten vermittelt .(Sachebene) Es selber teilt auch etwas von sich mit. (Selbstkundgabe) Und schließlich geht es auch um die Übermittlung der Situation der Beziehung, z.B. in Reaktion auf ein Fehlverhalten des Kindes. (Beziehungsebene) . Das Kind lernt eine Ebene am stärksten zu nutzen und zwar die, bei der es das positivste Feedback bekommt. Wahrscheinlich ist aber eine genetische Komponente beteiligt .
Aufgrund der erworbenen Richtlinie für richtiges Verhalten bewertet das Kind in Phase 4 die Handlungen der Eltern und zwar das tatsächliche Verhalten , also das Expression oder das Fremdbild, also das Quiet Self.
Wenn das Soul Urge des Kindes
und das Expression oder Quiet Self der beiden Eltern unverträglich
(Thomann-Riemann-Kreuz) zueinander sind, lehnt das Kind das Verhalten ab und
deshalb sind die beobachteten Resultate nicht erstrebenswert . Das Kind
billigt den Eltern keine Vorbildrolle zu. Eine wünschenswerte Einordnung in die
Welt der Erwachsenen findet nicht statt . Es entsteht ein Wechsler. Wenn
keine Störung dieser Art erfolgt , entwickelt sich in dieser Phase der Dauertyp
. Das Kind lernt , wie es seinen Wunsch praktisch in der Welt der Erwachsenen
leben kann, wie es richtig handelt.
Diese Störung tritt auf , wenn die Grundprägung zu einem Wechslertypen erfolgen soll.
Die nächste Variable das Quiet Self beschäftigt sich mit der Utopie , mit der Wunschvorstellung , wie man den Leben möchte . Man berechnet es aus den Konsonanten des Geburtsnamens, die man mit Hilfe der FOX-Tabelle in Zahlen umrechnet und durch Quersummenbildung einstellig macht.
Jede der Entwicklungsstufen bedeutet eine Herausforderung für das Kleinkind. Bei jeder Entwicklungstufe lernt es neue Dinge . Daraus ergibt sich zwangsläufig , daß es auch neue Kompetenzen erhält , die neue Anforderungen an das Kind stellen. Die verlassene Stufe ist unwiderruflich vorbei. Diese Entwicklung kann vom Kind als positiv oder negativ empfunden werden . Wenn das Kind einen Entwicklungsschritt als subjektive Verschlechterung der Lage ansieht die objektiven Gegebenheiten spielen dabei keine Rolle entwickelt sich eine Sehnsucht nach dieser verlorenen Stufe.
Ist das Quiet Self gleich 1, sehnt sich das Kind nach Unabhängigkeit . 1 ist ein Distanztyp. Die normale Distanztypentwicklung ist Phase 2 , deren Störung zum entgegengesetzten Nähetypen führt . Der Übergang vom Phase 2 zu Phase 3 wurde als persönliche Verschlechterung erlebt. In Phase 2 konnte das Kind erstmals seine Wünsche äußern, musste aber noch nicht mit den Ver- und Geboten durch die Eltern leben. Mit anderen Worten , die Umgebung mit ihren Gefahren war uninteressant. Das Erfüllen der Wünsche hing einzig und alleine von der Willensäußerung des Kindes ab. Der Mensch , mit einem Quiet Self als Distanztyp , wünscht sich sein Leben lang eine Welt , in der die Erfüllung seiner Wünsche nur von ihm selbst abhängt.
Analog die anderen Typen :
Nähetyp ist die Utopie : Eine Welt , in die man sich fallen lassen
kann. (so wie das Baby)
Distanztyp ist die Utopie:
Eine Welt, die nur von meinen aktiven Wünschen abhängt. (Phase 2)
Wechslertyp ist die Utopie: Eine Welt , in der es keine Konsequenzen (irreversible Entscheidungen) gibt. (Phase 3)
Dauertyp ist die Utopie: Eine Welt, die festen Regeln gehorcht. (Phase 4)
Der Nähetyp wäre
gerne Baby geblieben, musste aber ein Ich entwickeln. Er sehnt sich sein Leben
lang nach diesem Baby sein zurück.
Der Distanztyp wäre gerne Säugling geblieben , musste aber mit steigenden Kompetenzen aktiv werden und die Macht der Umstände (Gefahren) kennenlernen.
Der Wechsler wäre gerne Kleinkind geblieben , wo er spielen dürfte und es noch keine Rollen gab .
Der Dauertyp wäre gerne Kleinkind geblieben, wo die Eltern noch Vorbilder waren und alles seinen ordentlichen Platz hat.
Das Quiet Self entsteht am Ende der Grundprägung , am Ende von Phase 4.
Experten wird nun auffallen , daß ich an dieser Stelle das psychologische Modell wechsle , statt Riemann wird nun das Stufenmodell von Erikson verwendet . Das Kind ist nun in der Regel eingeschult und der sogenannte Ernst des Lebens beginnt und es hat seine Grundprägung bereits erfahren . Nun möchte das Kind seinen Platz innerhalb der Gesellschaft einnehmen . Obwohl noch Kind, möchte es wie ein Erwachsener behandelt werden.
An dieser Stelle ist das Primäre-Bezugssystem nicht mehr die eigene Familie , sondern die Welt der Schule . Das persönliche Umfeld bekommt nun ein stärkeres Gewicht . Es ist ganz entscheidend , in wie weit das Kind Erfolg in der Welt der Erwachsenen erreicht. Es kann nur erfolgreich sein , wenn das Umfeld seine Kompetenzen unterstützt .
Das Kind sieht sich selbst als den Charakter des
Soul Urges , weil das die Selbstsicht ist. Damit hat das Kind auch nur die
Kompetenzen des Soul Urges .
Nun kann man mit Hilfe der Numerologie die Art der Umgebung in einem bestimmtem Zeitraum mit einer Zahl kennzeichnen. Das erste Pinancle ist zu dieser Zeit aktiv.
Das Pinancle beschreibt im Gegensatz zum Life Path , der eine lebenslang konstante Variable ist eine kleineren Zeitraum . Es gibt an, wie die Umgebung zu einer bestimmten Phase ist.
1.
Unabhängigkeit
2.
Beziehung, Kooperation
3.
Ausdruck, Lebensfreude
4.
Grenzen, Dienen
5.
Freiheit
6.
Balance, Verantwortung , Liebe
7.
Analyse , Verstehen
8. Materielle Befriedigung
9. Selbstlosigkeit , Humanismus
Wenn das Pinancle gleich 5 ist , soll das Kind etwas über Freiheit lernen. Das kann bedeuten , daß es zuviel oder zuwenig Freiheit bekommt, und sich dadurch konkrete Problemstellung ergeben , die das Kind zu lösen hat.
Das Kind kann nur Kompetenzen einsetzen , die ihm selbst bekannt sind. In dieser Phase ist das auf das Selbstbild des Kindes beschränkt. Wäre das Soul Urge ein Dauertyp ist , wird es sich immer gegen die Freiheit und sich stets für Sicherheit entscheiden. Ein Erlernen der Freiheit ist dadurch schwer .
Umgekehrt verhält es sich , wenn das Soul Urge ebenfalls ein Wechslertyp. Es wird sich immer für die Freiheit entscheiden. Da die Umwelt auch Freiheit bietet , ist ein zu starkes Ausleben der Freiheit zu erwarten . Dadurch wird das Bedürfnis nach Sicherheit nachlässigt und die Persönlichkeit verändert sich hin zum Wechsler . Aber die Aufgabe , die das Umfeld stellt , wird sogar übererfüllt.
Wenn das Umfeld zum Soul Urge passt , d. h. wenn die Zahlen ähnlich oder gleich sind , dann wird das Kind in seiner Kompetenz gefördert und Selbstvertrauen entsteht .
Wenn die Zahlen unverträglich sind , hemmt das Umfeld diese Kompetenz. Das Kind kann zwar was , aber es wird nicht in die Lage kommen , dieses zu zeigen . Somit entstehen Minderwertigkeitsgefühl im Kind.
Wenn das Pinancle einen Skill = 0 hat , hat das Kind keine Kompetenz auf diesem Feld. Es ist aber eben Sinn des Lebens , sich diesen Skill anzueignen. Objektiv betrachtet leistet das Kind also wohlmöglich das Optimale , aber subjektiv kommen keine wirklichen Erfolgserlebnisse zustande , wenn sich das Kind mit anderen vergleicht. Eine frühe Karmic Lesson bezahlt man mit geringen Selbstwertgefühl , andererseits ist das Gehirn in jungen Jahren noch am besten formbar , somit ist sie eigentlich die leichteste.
Die 6. Phase ist die Pubertät. Jene geheimnisvolle Zeit in der aus Kinder Erwachsene werden. Die wichtigste Aufgabe ist die Loslösung von den Eltern .Wichtig ist für diese Zeit der Begriff der Identität . Identität (v. lat: identitas = Wesenseinheit ) bedeutet , aus den vielen Einzeleindrücken des bisherigen Lebens einen Gesamtheit zu bilden. Jetzt ist das Kind/Jugendlicher erstmals in der Lage , die Meinung anderer über sich, mit in sein Selbstbild einzubauen und zu erweitern . Jetzt wird erstmals das Expression aktiv.
Aus dem Geburtsnamen kann man das Expression ausrechnen . Nach der FOX-Tabelle werden alle Buchstaben in Zahlen umgerechnet und mit dieser Zahl wie mit allen anderen verfahren. Diese Variable spiegelt das wirkliche Verhalten wieder . Dieses Verhalten lässt sich nicht aus den ersten 7 Jahren ableiten , ist also lebensgeschichtlich begründet, Es handelt sich daher vermutlich um Anlagen , die aber erst später im Leben wirksam werden, im Gegensatz zum Life Path , dessen Fähigkeiten von Geburt an da sind.
Das Expression gibt auch die
tatsächlich vorhandenen Talente wieder .
Expression 1 : Talent zur Pionier
Expression 2 : Talent zum Diplomaten
Expression 3 : Talent zum Künstler
Expression 4 : Talent zum Erbauer
Expression 5 : Talent zum Sammler
Expression 6 : Talent zur Mutter
Expression 7 : Talent zum Mystiker
Expression 8 : Talent zum Manager
Expression 9 : Talent zum Weltverbesserer
Das reine Selbstbild wird nun zu einer Identität.
Das Grundproblem des Selbstwertes ist in der Pubertät genau dasselbe , wie in der Phase 5, der Latenzzeit. Nur kommt jetzt noch ein erschwerender Faktor dazu, die Meinung der anderen über den Jugendlichen . Der Jugendliche bekommt von anderen Feedback und das kann sein Selbstbild in Frage stellen , da äußere Beobachter oft ganz andere Dinge wahrnehmen als man selbst an sich.
In der Numerologie unterscheidet man 2 Außenwirkungen . Der erste Eindruck , der durch Körpersprache entsteht und dem tatsächlichen Verhalten , was auch andere vielleicht erst nach längere Zeit vom ersten Eindruck unterscheiden können. Der Mensch tatsächlich so, wie die folgenden Adjektive aussagen . Dieses Verhalten wird von anderen wahrgenommen und positiv oder negativ bewertet.
Distanztyp :
· selbstsicher überheblich
· konsequent unnachgiebig
· distanzierungsfähig kontaktschwach
· entscheidungsfreudig - einsame Beschlüsse
· kritisch misstrauisch
· zielstrebig rücksichtslos
· unabhängig - einsam
Nähetyp :
· verstehend indifferent
· empfindsam empfindlich
· kooperativ unselbstständig
· offen vertrauensselig
· einfühlsam - nachgiebig
Dauertyp:
· pünktlich pedantisch
· systematisch starr
· ausdauernd verbissen
· sauber putzfreudig
· verlässlich - unbeweglich
· korrekt doktrinär
· planend - unflexible
Wechsler :
· spontan choatisch
· flexible sprunghaft
· innovativ unrealistisch
· beweglich flatterhaft
· grosszügig unzuverlässig
· mitreissend launisch
· risikofreudig - tollkühn
Das tatsächliche Verhalten gibt auch die tatsächlichen Talente wieder . Der Jugendliche selbst ist sich dieser Kompetenzen zunächst nicht bewusst und nimmt sie erst in der Reflexion wahr. Sein Selbstbild kann also genauso falsch sein wie der erste Eindruck der anderen. Der gesunde Mensch kann nun sein falsches Selbstbild Stück für Stück den tatsächlichen Gegebenheiten anpassen und es erweitern nicht komplett ändern. Den ersten Schritt macht er in der Phase 6.
Es gibt nun mehrere Störungen in diesem Prozeß.
Wenn das Selbstbild und das tatsächliche Verhalten sehr stark unterschiedlich sind , funktioniert das Integrieren nur sehr schwer . Der Jugendliche kann das Gefühl bekommen, daß seine eigenen Empfindungen nicht zu seinem Handlungen passen ....
Numerologisch ist das der Fall , wenn Expression und Soul Urge unverträglich zueinander sind.
Eine weitere Störung ist , daß der Jugendliche zwar seine Kompetenzen sich zuordnen kann , aber das Umfeld (Pinancle) so ist , daß er sie nicht einsetzen kann. Sie werden einfach nicht gebraucht. Dadurch kann er diese Kompetenzen nicht trainieren. Dadurch entsteht kein Selbstvertrauen.
Das ist numerologisch der Fall , wenn Umfeld und Expression unverträglich sind.
Wenn das Expression einen Skill = 0 hat , also eine Karmic Lesson ist , kann man objektiv die Talente kaum wahrnehmen , da sie noch nicht vorhanden sind. Die Grundangst , die Grundlage zur Ausprägung der Talente liefert , ist aber schon vorhanden. Die Schwierigkeit besteht darin , diese zu erkennen.
Grundsätzlich ist typisch , daß man in dieser Phase mit der Grundangst des Expressions erstmals wirklich konfrontiert wird.
Nähetyp : Verlassen werden .
Distanztyp : Abhängigkeit und
Bindung .
Wechsler : Endgültige ,
irreversible Entscheidungen
Dauertyp : Kontrollverluste .
Und man sich eingestehen muß : Man hat sie.
Wenn also Phase 6 erfolgreich verlaufen ist , hat der Jugendliche nun eine Identität.
Die entwickelte Identität der Mensch bekommt nun seine erste Entwicklungsrichtung. Diese wird auch erster großer Zyklus genannt . Der Wert ist der Geburtsmonat . Wenn man also im November Geburtstag hat , was der 11. Monat ist, hat man eine ersten Zyklus 2. (1+1).
Es geht nun darum , bestimmte Aspekte des Charakters auszubilden . Man kann sich das so vorstellen , daß man nun Abitur hat und nun geht es an die Spezialisierung . Eine bestimmte Studienrichtung wird eingeschlagen .
1. Unabhängigkeit
2. Beziehung,
Kooperation
3. Ausdruck,
Lebensfreude
4. Grenzen,
Dienen
5. Freiheit
6. Balance,
Verantwortung , Liebe
7. Analyse
, Verstehen
8. Materielle Befriedigung
9. Selbstlosigkeit , Humanismus
Der im November geborene , wird sich nun weiterbilden auf dem Gebiet Beziehung und Kooperation . Nach dem Studium darf er sich ein Diplom an die Wand nageln und das heißt nichts anderes , als daß er den Skill 2 erhöht. Zyklen und Pinancle können also dienen , Karmic Lesson zu lösen , in dem den entsprechend von 0 anhebt . Wenn noch keine Kompetenz hat , sind diese Level natürlich schwerer . Damit einher geht das Problem, das man sich wirklich sehr bemüht , aber man im Vergleich zu anderen , nicht gut abschneidet . Objektiv betrachtet geht das aber gar nicht besser. Deshalb haben Menschen mit demselben Zyklus völlig unterschiedliche Charaktere. Aus diesem Grund handelt sich hierbei nur um Modifier , die auf einen bestehenden Charakter angewendet werden .
Das Pinancle und der große Zyklus kann also auch dazu dienen, eine Karmic Lesson zu lösen . Ebenso gibt es Skill-Punkte für die Zahl des Life Pathes (ich habe als Grundprägung gespielt ) oder für das Expression (ich habe diese Talente zu Fähigkeiten entwickelt ). Ob man dabei auch nicht erfolgreich sein kann und den Skill nicht bekommt, weis ich nicht, würde aber im Sinne von Willensfreiheit Sinn machen.
In dieser Phase geht es um Intimität . Es geht darum , das nun Erwachsene Identitäten - sich freiwillig aufeinander einlassen und eigene Interessen zugunsten der Paargemeinschaft aufzugeben.
Das Soul Urge entscheidet nun , welche Eigenschaft man beim gegenüber haben will , um diese Intimität zu ermöglichen .
Der Distanztyp will Konfliktfähigkeit vom anderen .
Der Nähetyp will Harmonie mit dem anderen. Hingabe ausleben können.
Der Dauertyp will Treue vom anderen.
Der Wechslertyp will Lebendigkeit vom anderen.
Das Soul Urge sucht also den Partner und dabei vergleicht es sich mit dem Expression des Gegenübers . Es untersucht also das alltägliche Verhalten . Jene Eigenschaften , die bereits in Phase 6 erklärt wurden .
Wenn Life Path (Grundprägung) , Soul Urge (Entscheidungen) und Expression (tatsächliches Verhalten) dieselbe Zahl wie im Pinancle (konkrete Aufgabe) oder/und Zyklus auftaucht , ist diese Charaktereigenschaft stark ausgeprägt . Ordnet man diese nach den Grundtypen von Riemann , können sich so verstärkte Typen in einem gewissem Zeitraum ergeben.
Der verstärkte Distanztyp wird immer am stärksten auf die Verteidigung seines Ichs aus sein und die anderen haben ein geringes Gewicht.
Der verstärkte Nähetyp wird sich um andere kümmern und hat Probleme sich seine Wünsche zu erfüllen .
Der verstärkte Wechseltyp wird immer im Augenblick denken und den Augenblick genießen wollen langfristige Planung ist ihm fremd.
Der verstärkte Dauertyp wird immer langfristig handeln . Spontanität ist ein Fremdwort für ihn. Er hält sich an Regeln , die Sicherheit versprechen.
Je mehr Zahlen in eine Richtung zeigen , desto
größer die Verstärkung. Grundsätzlich gilt : Wer genauso zwanghaft
(Dauertyp) wie hysterisch (Wechsler) ist , ist kerngesund vice versa für die
andere Achse.
Für diese Phase 7 bedeutet das :
verstärkter Distanztyp : Der Anspruch und das Ego des jungen Erwachsenen ist so groß, daß ein Zurückstecken nicht in Frage kommt.
verstärkter Nähetyp : Der Nähetyp traut sich nicht, seine wirklichen Wünsche zu äußern. Er kann sich nicht nehmen , was er will. Eine Beziehung auf Augenhöhe ist nicht möglich.
verstärkter Wechseltyp : Braucht mehrere Beziehungen , da er sich nicht festlegen kann.
verstärkter Dauertyp : Kann keine Leidenschaften geben, weil sie Unordnung ins Leben bringt.
Wenn alle Kräfte in etwa ausgeglichen sind , hat man es mit einem Generalisten zu tun. Er ist weniger anfällig für Extremsituationen , aber er bezahlt dafür , in dem es bei ihm keine Automatismen des Handels gibt und quasi alles überlegt werden muß. Deswegen gibt es diesen Typen in realen Typen auch recht selten.
Otto-Normalverbraucher hat Bereiche im Thomann-Riemann-Kreuz , die nicht durch eine bisher berechnete Zahl abgebildet werden . Da hat er Schwierigkeiten , egal ob er die Skills dazu hätte , diese zu lösen , er hat bisher keine Gelegenheit , diese Talente zu Fähigkeiten auszubauen. Nur Talent zu haben , reicht nicht.
Die 3. Gruppe sind Spezialisten , die sich eine Ecke des Thomann-Riemann-Kreuzes aufhalten . Diese können ihre Talente gut entwickeln.
Wenn ich Hilfe brauche , weil ich eine Aufgabe nicht bewältigen kann , gehe ich zu einem Menschen , der mir der Eindruck vermittelt , daß er diese Aufgabe besser lösen kann. Wenn ich Unterstützung bei der 5 brauche , gehe ich zu jemanden mit dem Expression 5., weil ich das ja von außen erkennen kann . Der kann mir am besten helfen , wenn er sein Expression auch gut beherrscht. Dieses geschieht nicht bewusst und ich neige zu der Vermutung , daß Engel diese Koordination der Menschen übernehmen , so daß immer den Mensch trifft , der einem weiterhelfen kann...(Dabei muß es sich nicht unbedingt um die großen Aufgaben des Lebens handeln, also nicht zwangsläufig Pinancle oder Zyklus).
Wenn man diese Wagnis der Intimität eingeht , steht am Ende die Fähigkeit , Trennendes zu überwinden , weil einem der eine Punkt so wichtig ist, daß alles andere dahinter verblasst. Belohung ist Liebe, wenn diese Phase 7 erfolgreich gemeistert wird.
Nach dem der Mensch Liebe gelernt hat , ist er auch in der Lage, diese Liebe über die eigene Beziehung hinaus zu denken . In dieser Phase geht um die Weitergabe der Liebe an die nächste Generation . Der einfache Fall ist , daß man ein Kind kriegt und sich damit beschäftigt , es groß zu ziehen .Das ist aber nicht alleine gemeint . Es geht darum , sich in die Gesellschaft einzubringen . Vielleicht als Forscher , der etwas ganz neues herausfindet , was zukünftige Generationen nutzen können . Oder der Lehrer , der sein Wissen an Kinder weitergibt. Soziales Engagement usw . All das ist das Weitertragen der Liebe über die eigene Beziehung hinaus .
Erikson gibt für die Phase eine verbindliche Altersgrenze von 30 Jahren an . Dem möchte ich aus numerologischer Sicht widersprechen . Diese Phase setzt mit dem Beginn des 2. großen Zykluses ein .
Der Mensch hat nun sein Diplom und ist studierter
des ersten Zyklus. Jetzt geht es darum, welche Rolle er für die Gesellschaft
spielt.
1. Unabhängigkeit
2. Beziehung,
Kooperation
3. Ausdruck,
Lebensfreude
4. Grenzen,
Dienen
5. Freiheit
6. Balance,
Verantwortung , Liebe
7. Analyse
, Verstehen
8. Materielle
Befriedigung
9. Selbstlosigkeit
, Humanismus
Beispiel :
Jemand hat als ersten Zyklus eine 1. Das bedeutet er
ist ein studierter Unabhängiger und bekommt nun einen zweiten Zyklus 6, der
etwas mit Verantwortung zu tun hat. Er möchte Balance , Liebe und Verantwortung
an die nächste Generation weitergeben. Am Ende dieses Zykluses kann sich ein
Arbeitszeugnis an die Wand nageln und hat den Skill 6 bekommen. Das bezieht
nicht nur aber auch auf evtl. vorhandenen eigenen Nachwuchs. Der Wert
des 2. Zykluses bestimmt also, was der Mensch für die Gesellschaft tun will.
Nicht
nur der Zyklus verändert sich mit der Zeit , sondern auch das Pinancle , also
die Aufgaben .
Besonders wenn es sogar zu einem Typenwechsel zum gegengesetzten Typen kommt, sollte man sich auf eine gravierende Änderung im Umfeld einstellen . Jobwechsel , Scheidung , Verlust eines Freundes , Geburt eines Kindes usw. , also richtige Umbrüche .
Das zweite Pinancle dauert 9 Jahre . Je nachdem , ob der erste Umgebungswechsel oder der zweite näher an 36 (theoretische Lebensmitte) liegt , beginnt dann entsprechend die Phase 9.
In den nun folgenden Phasen durchläuft man wieder alle Riemanntypen , nur in umgekehrter Reihen . Und jetzt ist die entscheidende Variable nicht mehr der Life Path , sondern das Expression , daß im Laufe des Lebens immer an Bedeutung hat.
MID-LIFE Crisis: Der Erwachsene beginnt nun zu realisieren , daß die Zukunft begrenzt ist. So langsam dringt ins Bewußtsein , daß ihm nicht mehr die Fülle aller Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Diese Phase macht besonders Wechslertypen zu schaffen , weil diese Entwicklung nicht zu leugnende Konsequenzen aufzeigt und Regeln , die nunmal für jeden gelten. Das Leben ist tatsächlich endlich. Außerdem bedeutet die Begrenztheit der Möglichkeiten , sich auf bestimmte , die man noch erreichen will , festzulegen. Alles geht nicht mehr.
Mit dem nächsten Pinacle beginnt Phase 10.
MID-LIFE Crisis Teil 2 Der Erwachsene muß nun lernen , daß unaufhaltsam das Alter kommt, und was früher mal ging, geht nun nicht mehr. Er muß Lernen, daß es letztendlich nichts gibt , was wirklich von Dauer ist und das seine Regeln von früher auch nicht mehr funktionieren. Das fällt dem Dauertypen schwer. Der Wandel , das neue , also das Alter , lässt sich aufhalten. Wandel und Entwicklung zulassen. Wie das Kleinkind Risikobereitschaft beim Laufen lernen zeigen.
Hier ist die Lektion nicht mehr sich festzulegen , das geschieht durch die Umstände ganz automatisch , sondern sich trotz Einschränkungen auf das Leben zu freuen und die Hauptlektion ist , im Augenblick zu leben .
Die Phase 10 endet mit dem Ende des zweiten Zyklus , 28 Jahre nach dessen Beginn . Das ist dann meistens Anfang / Mitte 50.
Der Mensch gilt nun als Rentner und ist in der Rolle der Großeltern. Es ist jetzt nicht mehr primär die Aufgabe , selber Dinge in die Gesellschaft einzubringen, sondern nun kann man wieder persönliche Ziele verwirklichen . Religiöse Menschen würden sagen , dieses Zeugnis , was sie mit auf ihre Wolke nehmen können , stellt ihnen eine nicht irdische Instanz aus.
1.
Unabhängigkeit
2.
Beziehung, Kooperation
3.
Ausdruck, Lebensfreude
4.
Grenzen, Dienen
5.
Freiheit
6.
Balance, Verantwortung , Liebe
7.
Analyse , Verstehen
8. Materielle Befriedigung
9. Selbstlosigkeit , Humanismus
Ziel dieses Zyklus ist es , wirkliche Weisheit auf einem Gebiet zu erreichen . Neudeutsch würde man vielleicht von einem 2nd Level Support sprechen. Der Mensch ist jetzt in voller Kompetenz über sein Expression .
Der
Erwachsene muß nun lernen , daß die Kinder ihn verlassen. Das Freunde sterben.
Kurz zusanmmengefaßt, muß er loslassen lernen. Das fällt dem Menschen mit
schwachem Ego besonders schwer, weil er ja in erster Linie für andere lebt.
Sie müssen erkennen , daß sich ihre Interessen von denen anderer unterscheiden (Partner , Kinder usw. ) Sie sollen ihr Ego entwickeln. Für sich leben. Distanztypentwicklung.
Der
Erwachsene muß nun lernen,in der letzten Phase seines Lebens, daß er gegenüber
dem Tod vollkommen wehrlos ist. Der Umgang mit dem Tod ist das zentrale Thema
dieser Zeit . Hat man Angst davor , kann das zur Verzweiflung führen , da man
dem Tod nicht ausweichen kann . Man sollte auf sein Leben zurückschauen und
sich mit Freude an die schönen Momente erinnern , aber auch die Fehler
akzeptieren . Schafft man das , winkt nach Erikson die Weisheit als Belohnung .
Und jetzt müssen sie sich fallen lassen , sie haben gar keine andere Möglichkeit wie das Baby, das ganz auf die Mutter angewiesen war , sind Sie nun dem Ende ausgesetzt . Lernen Sie Vertrauen und das alles für Sie getan wird. Das ist die Nähetypentwicklung als Schlusspunkt.
Und irgendwann gehen Sie dann ...und für diejenigen , die an Reinkarnation glauben so wie ich können Sie dann daran gehen , ihr nächstes Projekt zu planen und zu leben ....